Anwohnerparken! Wegweisender Vorschlag zur Entlastung der Innenstadt und Verbesserung der Aufenthaltsqualität in Wohnquartieren. Die Zeit war 1990 noch nicht reif - die Umsetzung des Konzepts in Berlin begann erst rd. 10 Jahre später!

Bus- und Fahrradspuren, Verkehrsberuhigung und "Tempo -30 - Zonen" - ein Konzept das von Anwohnern gefordert und vom Stadtrat versprochen wurde. Nur 5 Wochen nach Amtsübernahme waren bereits 16 von 31 Wohnquartieren zu verkehrsberuhigten Zonen umgestaltet. Wenige Monate später wurde die Busspur auf dem Kurfürstendamm eingerichtet und die Verkehrsberuhigenden Maßnahmen schrittweise durch bauliche Veränderung im Straßenraum unterstützt.

Grünflächen im Innenstadtbereich als "grüne Lungen" sichern. Entgegen den Vorstellungen des seinerzeitigen Umweltsenators wurden durch das entschlossene Handeln des Bau- u. Umweltstadtrates etliche zusammenhängende Freiflächen und Kleingartenanlagen gesichert. Dies trug wesenlich zum Erhalt und zur Verbesserung des innerstädtischen Klimas (Frischluftschneisen, Erholungsflächen) bei!                 

Bezahlbare Miete bei vernünftigem Wohn- standard! V. Stadtrat durchgesetzt! Forderungen, die heute wieder hoch aktuell sind. Nur konsequentes Handeln auf neu zu schaffenden, wirksamen Rechtsgrundlagen kann die soziale Durchmischung der Innenstadt sichern!

Zum ersten und bis heute einzigen Mal! Nach längerem zweckfremden Leerstand wurden alle Rechtsmittel eingesetzt, um Mietern Wohnungen wieder zugänglich zu machen!

 

                                                                        

Tempo 30-Zone Heute in ganz Berlin - 1989 von anderen Parteien als "Spinnerei" bekämpft, aber von vielen Anwohnern gewünscht. Für einen grünen Baustadtrat war es also Verpflichtung, damit zügig zu beginnen.

Im April 1989 wurde Szelag Baustadtrat. Im Juli wurde dann die 1. Radspur in Berlin, in Wilmersdorf (+Schönebg) realisiert. Damals total bekämpft, heute überall akzeptiert!


BauStR Szelag wollte Umwelt- aspekte direkt in die Stadt- u. Bauplanung einbringen u. "kurze Verw.- Wege".


Ein grüner Stadtrat muss sich "vor Ort" informieren - und handeln! Nicht alles kann vom grünen Tisch aus bearbeitet werden!  Hier ein Beispiel: Couragiertes Handeln verhinderte gefährliches Weiterbauen. Sonst hätte der illegale Umbau wohl kaum noch gestoppt werden können

Kontakt über:              szelag@klima-magazin.de